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Pflege von Angehörigen

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Unser Informations- und Beratungsangebot

Für viele Menschen stellt die Pflege eines Angehörigen eine besondere Herausforderung dar, die sowohl das private Leben, wie auch den Berufsalltag verändern. Betroffenen Beschäftigten und Studierenden wollen wir mit unserem Informations- und Beratungsangebot eine erste Unterstützung anbieten, sich bei organisatorischen und rechtlichen Fragestellungen zu orientieren und im Notfall erste, praktische Schritte aufzeigen. Auf den folgenden Seiten geben wir Ihnen erste Anregungen und Informationen zu Anlaufstellen sowie Freistellungsmöglichkeiten für die kurzfristige oder langfristige Organisation der Pflege.

Im Familienservicebüro halten wir auch eine Reihe von Infobroschüren rund um das Thema "Pflege" für Sie vor. Bei Bedarf sprechen Sie uns einfach an!

Freistellungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige an der TH Köln

Um die Organisation der Pflege zu gewährleisten, bestehen sowohl kurzfristige als langfristige Möglichkeiten sich von der Arbeit freistellen zu lassen.
Da es unterschiedliche Regelungen für Tarifbeschäftigte und verbeamtete Beschäftigte gibt, haben wir die wichtigsten Möglichkeiten zur Freistellung für Sie in untenstehendem pdf-Dokument zusammengefasst.
Die Beantragung der Freistellung erfolgt über Ihre persönliche Personalsachbearbeitung. Die Formulare finden Sie nebenstehend im Downloadbereich.

Freistellungsmöglichkeiten für Pflegende Angehörige Freistellungsmöglichkeiten für Pflegende Angehörige

Veranstaltungsreihe 2017 "Vorausdenken"

Das Familienservicebüro unterstützt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch vielfältige Angebote rund um die Themen Vorsorge, Alter und Pflege.
Für 2017 haben wir Vorträge und Workshops für Sie organisiert, die von erfahrenen Expertinnen auf dem jeweiligen Gebiet durchgeführt werden.
Das aktuelle Veranstaltungsprogramm finden Sie nebenstehend unter "Service" zum Downloaden.

Pflegeberatung

Es gibt einen gesetzlichen Anspruch auf eine individuelle Beratung und Hilfestellung durch eine Pflegeberatung der zuständigen Pflegekasse. Alle Pflegekassen sind gesetzlich verpflichtet, unmittelbar nach einem Erstantrag auf Pflegeleistungen eine Pflegeberatung bereitzustellen. Die Pflegeberater verfügen über umfassendes Wissen und können so das vorhandene Leistungsangebot vorstellen und unterstützend tätig werden. Auf Wunsch kann diese Beratung auch zu Hause durchgeführt werden. Setzen Sie sich also mit Ihrer Pflegekasse oder der Pflegekasse der zu pflegenden Person in Verbindung.

Für privat Versicherte wird die Pflegeberatung durch das Unternehmen „COMPASS Private Pflegeberatung“ angeboten www.compass-pflegeberatung.de.
Der Verbund der privaten Krankenversicherer hat COMPASS als bundesweiten, kostenfreien und neutralen Pflegeberatungsservice gegründet. Die Beratung erfolgt telefonisch und auf Wunsch auch zu Hause.
Kostenlose Hotline:0800/1018800 (Mo-Fr 8-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr)

Die örtlichen Pflegeberatungsstellen oder Pflegestützpunkte beraten sowohl die Pflegebedürftigen aber auch von Pflegebedürftigkeit Bedrohte und ihre Angehörigen. Ratsuchende erhalten Informationen über:

  • rechtliche Rahmenbedingungen
  • Pflegeangebote
  • individuelle Hilfen und Finanzierungsmöglichkeiten
  • Pflegedienste und stationäre Einrichtungen

Wo sich ein solcher Stützpunkt in Ihrer Nähe befindet, erfahren Sie bei Ihrer Pflegekasse und auf
der Internetseite der Landesstelle für pflegende Angehörige in NRW. Dort gibt es eine alphabetische Auflistung der Pflegestützpunkte in NRW
Landesstelle Pflegende Angehörige NRW.

Die Online-Beratungsdatenbank des ZQP (Zentrum für Qualität in der Pflege) erleichtert die Suche nach wohnortnaher Beratung. Über diesen Online-Dienst können Ratsuchende über 4.500 nicht-kommerzielle Beratungsangebote bundesweit abrufen: ZQP-Dienst.

In Köln informieren in den einzelnen Stadtteilen sogenannte Seniorenberater. Die Beratung ist unabhängig, überkonfessionell und kostenlos. Auf Wunsch finden auch Hausbesuche statt.
Eine Übersicht der Ansprechpersonen in den Kölner Stadtteilen finden Sie unter: www.stadt-koeln.de/service/produkt/seniorenberatung-1

Telefonische Beratungsmöglichkeiten
Die Stadt Köln bietet ein zentrales Beratungstelefon zu Unterstützungsmöglichkeiten im Pflegefall für Senioren und Menschen mit Behinderung an.
Tel.: 0221-221-27400

Das Internetportal des BMFSFJ Wege zur Pflege bietet ein kostenloses Servicetelefon für alle Fragen rund um das Thema "Pflege und Hilfe im Alter" von montags bis donnerstags von 9-18 Uhr unter Tel.: 030-201-79131.
Außerdem finden Sie hier Servicematerial und Musterformulare rund um das Thema Pflege.

Leistungen der Pflegeversicherung

Die Leistungen der Pflegeversicherung werden durch die verschiedenen Pflegekassen gewährt, die bei den Krankenkassen angesiedelt sind. Voraussetzung für die Gewährung von Leistungen der Pflegeversicherung ist, dass Pflegebedürftigkeit vorliegt und die Vorversicherungszeiten erfüllt sind.

Seit dem 1. Januar 2017 gilt ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff und damit verbunden ein neues Begutachtungsinstrument zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit. Im Mittelpunkt steht nun, wie selbständig jemand seinen Alltag bewältigen kann. Es wird danach gefragt, was ein Mensch noch selbst kann und wobei er Hilfe durch eine andere Person benötigt. Berücksichtigt werden dabei nun nicht mehr nur körperliche Beeinträchtigungen, sondern auch geistige und psychische Beeinträchtigungen. Hierbei wird zum Beispiel der Bedarf an individueller Betreuung und Beaufsichtigung bei der Tagesgestaltung berücksichtigt.

Für die Bemessung der Pflegebedürftigkeit werden keine Minuten mehr gezählt (auch keine Pflegestufen 1 bis 3 mehr vergeben), sondern Punktwerte in sechs Bereichen (Module genannt) mit verschiedenen Unterkriterien ermittelt. Die sechs geprüften Lebensbereiche fließen mit unterschiedlicher Gewichtung in die Gesamtbewertung ein und die entscheidet über die Schwere der Beeinträchtigung der Selbständigkeit bzw. den Pflegegrad. Es gibt insgesamt fünf Pflegegrade.

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) erstellt im Auftrag der gesetzlichen Pflegekassen (und der MEDICPROOF im Auftrag der privaten Pflegekassen) ein Gutachten, aus dem sich die Schwere der Pflegebedürftigkeit bzw. der Pflegegrad ergibt.

Weitere Informationen zum neuen Bewertungs- und Begutachtungssystem und den sich daraus ergebenden Leistungsansprüchen erteilen die jeweiligen Pflegekassen oder die städtischen Seniorenberater oder Pflegestützpunkte Auskunft. Eine Übersicht über Leistungen der Pflegeversicherung ab 01.01.2017 erhalten Sie hier:

Pflegegrade und Pflegeleistungen ab 01.01.2017 Pflegegrade und Pflegeleistungen ab 01.01.2017

Entlastung für pflegende Angehörige

Viele pflegebedürftige Menschen wollen zu Hause gepflegt werden und viele Angehörige möchten sich um ihre pflegebedürftigen Verwandten kümmern. Um die pflegenden Angehörigen bei der Pflege zu Hause zu unterstützen, bietet die Pflegeversicherung verschiedene Leistungen, Hilfestellungen und Absicherungen, wie z.B. Pflegekurse.
Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten des
Bundesministeriums für Gesundheit

Psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige, anonym, kostenfrei und datensicher bietet pflege-und-leben

Speziell für die Beratung rund um Demenz wurde bereits 1998 auf Initiative der Sozial-Betriebe-Köln das Kölner Alzheimer Forum gegründete. Es berät und unterstützt Betroffene und insbesondere deren Angehörige kostenlos.
Die Angebote des Forums finden Sie unter: sbk-koeln.de/angebote/beratung-service/alzheimer-forum

Notfallmappe

Wenn älteren Angehörigen oder einem selbst in fortgeschrittenem Alter etwas zustößt, müssen oft wichtige Fragen schnell geklärt werden.

  • Besteht z.B. eine Patientenverfügung?
  • Welche Medikamente werden eingenommen?
  • Wer hat die Kontovollmacht?

Das Familienservicebüro der TH Köln stellt Ihnen für diesen Ernstfall eine Notfallmappe zur Verfügung: Die von der berufundfamilie gGmbH für uns eigens zusammengestellte Notfallmappe hilft anhand von Checklisten und Vordrucken dabei, alle für den Notfall wichtigen Informationen zu sammeln und stets griffbereit zu haben.
Sie steht als Download auf dieser Seite bereit und kann als Druckexemplar im Familienservicebüro bestellt werden.

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht

Durch die Patientenverfügung können Patientinnen und Patienten regeln, welche medizinischen Behandlungen sie in bestimmten Fällen wünschen oder ablehnen. Die Patientenverfügung ist somit eine Willenserklärung zur medizinischen Behandlung im Falle der Unfähigkeit zur Willensäußerung. Vor allem die Angst, als Pflegefall wehrlos einer ungewollten Behandlung ausgesetzt zu sein, ist das Hauptmotiv für eine individuelle Patientenverfügung.

Mit einer Vorsorgevollmacht können Angehörige oder andere Dritte ermächtigt werden, in bestimmten Bereichen anstelle der/des einwillungsfähigen Patientin/Patienten zu entscheiden.

Das Betreuungsrecht und die Betreuungsverfügung beschäftigen sich mit der Auswahl der Person, die im Pflegefall als Betreuer/in eingesetzt werden soll.
Weiterführende Informationen bietet das Bundesministerium der Justiz mit seinen kostenlosen Broschüren "Patientenverfügung" und "Betreuungsrecht" als download nebenstehend.

Schwerbehindertenausweis beantragen

Die Feststellung der Schwerbehinderung kann für den Pflegebedürftigen finanzielle Vorteile bringen. Ein Schwerbehindertenausweis ist beispielsweise nötig, um folgende Leistungen in Anspruch zu nehmen:

  • steuerliche Erleichterungen (z.B. Befreiung von der KFZ-Steuer)
  • Vergünstigen im Personennah- und fernverkehr
  • Vergünstigungen beim Wohnen
  • besonderer Schutz nach dem Schwerbindertenrecht

Für die Beantragung des Schwerbehindertenausweis und die Feststellung über die Schwerbehinderung sind die kreisfreien Städte und Gemeinden zuständig. In Köln richten Sie Ihren Antrag an das Feststellungsverfahren nach dem Schwerbehindertenrecht (Antragsformular nebenstehend).

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pfeil_grau Kontakt
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Karin Oberzier

Telefon:
0221 8275-3068
E-Mail:
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pfeil_grau Antrag Arbeitsbefreiung
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icon_datei Antrag auf kurzfristige Freistellung Pflege
icon_datei Antrag Pflegezeit Pflegezeitgesetz langfristig

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pfeil_grau Infobroschüren
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icon_datei Leistungen der Pflegeversicherung
icon_datei Broschüre Patientenverfügung
icon_datei Das Betreuungsrecht

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pfeil_grau Formulare
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icon_datei Vorsorgevollmacht
icon_datei Patientenverfügung
icon_datei Antrag Feststellung Schwerbehindeung

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pfeil_grau Hilfreiche Links
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icon_datei www.pflege.de/pflegekasse-pflegerecht/pflegegrade/#rechner
icon_datei www.familien-pflege-zeit.de
icon_datei www.wege-zur-pflege.de
icon_datei www.pflegen-und-leben.de/

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pfeil_grau Service
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icon_datei Notfallmappe TH Köln
icon_datei Folder Vorausdenken 2017

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