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Lehrverpflichtung

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Definition

Unter Lehrverpflichtung ist die Verpflichtung zur Wahrnehmung von Lehraufgaben für Lehrende zu verstehen. Die Lehrenden müssen einen bestimmten Umfang von Lehrveranstaltungsstunden erfüllen.

Lehrveranstaltungsstunde

Eine Lehrveranstaltungsstunde (nachfolgend LVS) umfasst eine Lehrtätigkeit von mindestens 45 Minuten je Woche der jeweils maßgeblichen Vorlesungszeit des Semesters. Lehrtätigkeiten, die nicht in Lehrveranstaltungsstunden ausgeübt werden, sind entsprechend umzurechnen.

Umfang der Lehrverpflichtung

Die nachstehend genannten Lehrenden haben folgende Lehrverpflichtung:

  • Professorinnen und Professoren 18 LVS

  • Fachlehrerinnen und Fachlehrer 24 LVS

  • Fachlehrerinnen und Fachlehrer in der Fachrichtung Sozialwesen 20 LVS

  • Studienrätinnen und Studienräte, Oberstudienrätinnen und Oberstudienräte 20 LVS

Bei Beschäftigten richtet sich die Lehrverpflichtung nach der Ausgestaltung des Dienstverhältnisses. Nehmen Beschäftigte aufgrund vertraglicher Vereinbarung die gleichen Dienstaufgaben wahr wie die Beamtinnen und Beamten, ist ihre Lehrverpflichtung jeweils analog festzusetzen.

Für teilzeitbeschäftigte Lehrende gilt eine entsprechend geringere Lehrverpflichtung.

Anrechnung von Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltungen, die nicht in Prüfungsordnung, Studienordnung oder Studienplänen vorgesehen sind, können nur auf die Lehrverpflichtung angerechnet werden, soweit alle nach den Vorschriften der LVV vorgesehenen Lehrveranstaltungen angeboten werden. Die Anzahl der Lehrveranstaltungen, die danach berücksichtigt werden können, ist dem Präsidenten besonders anzuzeigen.

  • Zu den einzelnen Lehrveranstaltungsarten und deren möglichen Anrechnung auf die Lehrverpflichtung wird auf § 4 LVV verwiesen.

Präsenzpflicht/Lehrerhebungsbogen

I. Präsenzpflicht

Vollzeitbeschäftigte Professorinnen und Professoren haben ihr Lehrangebot

  • an mindestens drei Tagen pro Woche zu erbringen

  • an vier Tagen pro Woche in der Hochschule für Aufgaben in der Lehre, Studierendenberatung und Betreuung zur Verfügung zu stehen.

Ausnahmen dürfen durch die Dekanin/ den Dekan nur bei Vorliegen wichtiger Gründe erteilt werden und sind dem Präsidenten mit Begründung anzuzeigen.

Bei Teilzeitbeschäftigten ist die o.g. Auflage entsprechend umzurechnen.

Lehrkräfte für besondere Aufgaben sind nicht erfasst, da für diesen Personenkreis die Arbeitszeitverordnung gilt und somit keine Sonderregelungen zur Präsenzpflicht erforderlich sind.


II. Belegung der erbrachten Lehrveranstaltungen durch Lehrerhebungsbogen

Die Lehrenden sind verpflichtet, der Dekanin/ dem Dekan jeweils am Ende der Vorlesungszeit die konkret erbrachten Lehrveranstaltungen zu belegen.

Die Dekanin/ der Dekan können unter der Voraussetzung, dass das notwendige Gesamtlehrangebot und die von den zuständigen Hochschulorganen beschlossenen Weiterbildungsangebote gesichert sind, die Lehrverpflichtung zugunsten der anderen Dienstaufgaben ermäßigen.

Ermäßigungen der Lehrverpflichtung bei Leitungsfunktionen, weitere Aufgaben

I. Antrag

Das Antragsformular auf Ermäßigung der Regellehrverpflichtung ist zu verwenden.

II.Ermäßigungen

Für die Wahrnehmung der nachfolgend aufgezählten Funktionen werden die Lehrverpflichtungen um den genannten Prozentsatz ermäßigt.

Funktionen:

  • des Präsidenten 100 v.H.

  • der Vizepräsidentin/des Vizepräsidenten 75 v.H.

  • der Dekanin/des Dekans 75 v.H.

Zum Zwecke der Wahrnehmung von Forschungs- und Entwicklungsaufgaben sowie von weiteren Aufgaben und Funktionen in der Fachhochschule kann eine Ermäßigung der Lehrverpflichtung ebenfalls gewährt werden.
Zu den entsprechenden Voraussetzungen für die Gewährung einer solchen Ermäßigung wird auf § 6 LVV verwiesen.

Aufgaben im öffentlichen Interesse außerhalb der Hochschule

Zur Wahrnehmung von wissenschaftlichen oder wissenschaftsbezogenen Aufgaben im öffentlichen Interesse außerhalb der Hochschule die die Ausübung einer Lehrtätigkeit ganz oder teilweise ausschließen, kann die Lehrverpflichtung für begrenzte Zeit ganz oder teilweise ermäßigt werden.

Schwerbehinderte

Auf Antrag kann die Lehrverpflichtung Schwerbehinderter im Sinne des § 1 Schwerbehindertengesetzes ermäßigt werden bei einem Grad der Behinderung

  • von mindestens 50 v.H., Ermäßigung bis zu 12 v.H.

  • von mindestens 70 v.H., Ermäßigung bis zu 18 v.H.

  • von mindestens 90 v.H., Ermäßigung bis zu 25 v.H.

Alle Regelungen zur Ermäßigung der Lehrverpflichtung stehen unter dem Vorbehalt, dass durch die Ermäßigung nicht die ordnungsgemäße Erbringung des nach Prüfungsordnung, Studienordnung und Studienplänen vorgesehenen Gesamtlehrangebotes beeinträchtigt wird.


Zuständigkeit

Der Präsident entscheidet über die Ermäßigung auf Vorschlag der zuständigen Fakultät unter Berücksichtigung allgemeiner dienstrechtlicher Regelungen. Mit Ausnahme der Ermäßigungen für Schwerbehinderte sind alle Ermäßigungen auch für Forschung von der zuständigen Fakultät zu beantragen.

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icon_datei Richtlinie Lehrverpflichtung

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