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PM 73/2011

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08.11.2011
Fachhochschule Köln und Werner-von-Siemens-Berufskolleg unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Schülerinnen und Schüler möglichst gut auf den Übergang zur Hochschule vorbereiten und bei der individuell »richtigen« Studienfachwahl zu unterstützen, ist das Ziel der Kooperationsvereinbarung zwischen der Fachhochschule Köln und dem Werner-von-Siemens-Berufskolleg. Diese Art Premium-Partnerschaft zur nachhaltigen Zusammenarbeit umfasst alle Angebote der Zentralen Studienberatung. Dazu zählen u. a. verschiedene Beratungs- und Informationsveranstaltungen sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrkräfte, Schülerlabore in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und Hochschulpraktika, bei denen die Jugendlichen ein bis zwei Wochen ins gewünschte Studium hinein schnuppern können. Unterzeichnet wurde die Kooperationsvereinbarung von der Vizepräsidentin für Lehre und Studium der Fachhochschule Köln, Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, und dem stellvertretenden Leiter des Werner-von-Siemens-Berufskollegs, Andreas Daube, am 7. November im Senatssaal des Campus Südstadt. Damit bestehen insgesamt 18 Kooperationsvereinbarungen der Fachhochschule Köln mit weiterführenden Schulen.

»Wie können die Schulen die Schülerinnen und Schüler am besten vorbereiten, um an der Fachhochschule erfolgreich zu studieren?«, das ist die zentrale Frage für Andreas Daube von der Schulleitung des Werner-von-Siemens-Berufskollegs. Als direkte Nachbarin sei die Fachhochschule Köln ein idealer Partner und beispielsweise der Besuch der Hochschulbibliothek bereits jetzt ein fester Bestandteil des Stundenplans. In dieser Woche starten 40 Schülerinnen und Schüler des Werner-von-Siemens-Berufskollegs mit dem Schülerlabor »MINT in Mind« der Hochschule und das in allen Sparten: Mechanik, Optik, Akustik, Elektrotechnik und Regenerative Energien. Am Tag der Offenen Tür des Berufskollegs am 26. November beteiligt sich die Fachhochschule Köln mit einem Informationsstand.

Die Schwellenangst vor einem Hochschulstudium zu senken, ist auch ein wichtiges Anliegen der Fachhochschule Köln. »Insbesondere wenn man nicht aus einer Akademikerfamilie stammt, fällt die Entscheidung für ein Studium doch noch häufig schwer. Da hilft es, bereits während der Schulzeit erste Hochschulerfahrungen zu sammeln und zu erleben: »Das kann ich schaffen!«, betonte Vizepräsidentin Heuchemer bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Und nicht nur das: Viele Schülerinnen und Schüler, die Hochschulpraktika absolvieren oder an dem Programm »Studieren probieren« für besonders leistungsstarke und motivierte Schülerinnen und Schüler teilnehmen, erreichten gute Noten.

Mit seiner Ausrichtung auf Elektrotechnik ist das Werner-von-Siemens-Berufskolleg ein besonders interessanter Schulpartner im Bereich der Ingenieurwissenschaften der Fachhochschule Köln. »Leider haben wir nach wie vor bei unseren technischen Studiengängen die höchste Abbrecherquote. Obwohl sie vergleichbar ist mit den Quoten an anderen Hochschulen, ist sie uns immer noch zu hoch. Wir wollen die Abbrecherquote weiter senken«, betonte die Vizepräsidentin Heuchemer. Wichtig sei, dass die Schülerinnen und Schüler genau wissen, was hinter dem gewählten Studiengang steckt. Hierzu tragen die verschiedenen Informations-, Mitmach- und Orientierungsangebote der Fakultäten und der Zentralen Studienberatung bei. Für diejenigen, die noch nicht genau wissen, was sie studieren möchten, bietet die Zentrale Studienberatung mit großem Erfolg einen dreistündigen Workshop »Studieren – aber was?« an.

»Man merkt, dass die Fachhochschule Köln ein großes Interesse hat, Schülerinnen und Schüler für sich zu gewinnen«, lobte Andreas Daube. »Unsere Schüler kommen beispielsweise vom Tag der Offenen Tür der Fachhochschule Köln immer völlig begeistert wieder.« Das wird auch nach dem Besuch des Schülerlabors so sein, ist sich Edith Saum von der Zentralen Studienberatung sicher. Denn alles ist gut vorbereitet und organisiert, die Schüler werden intensiv betreut, die Professorinnen und Professoren sind gut vorbereitet. Der erste Schülerlabordurchlauf ist auch für das Werner-von-Siemens-Berufskolleg eine interessante Erfahrung: »Wir sind selbst gespannt, wie unsere Schülerinnen und Schüler die Aufgaben meistern«, sagte Rabi Chaaban, Lehrer und Kooperationskoordinator des Werner-von-Siemens-Berufskollegs.

Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. 19000 Studierende werden von rund 420 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten und des Instituts für Tropentechnologie umfasst rund 70 Studiengänge, jeweils etwa die Hälfte in Ingenieurwissenschaften bzw. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: von Architektur über Elektrotechnik und Maschinenbau, Design, Restaurierung, Informationswissenschaft, Sprachen und Soziale Arbeit bis hin zu Wirtschaftsrecht und Medieninformatik. Neu hinzugekommen sind im Herbst 2009 die Angewandten Naturwissenschaften. Zur Hochschule gehört neben Standorten in Köln-Deutz und in der Kölner Südstadt auch der Campus Gummersbach; im Aufbau ist der Campus Leverkusen. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverbund UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte und zertifizierte umweltorientierte Einrichtung.
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v.l.: Björn Lange (Studienberater der FH Köln), Prof. Dr. Sylvia Heuchemer (Vizepräsidentin für Lehre und Studium der FH Köln), Andreas Daube, stellv. Schulleiter des Werner-von Siemens-Berufskollegs. Rabi Chaaban, Lehrer und Kooperationskoordinator des Werner-von-Siemens-Berufskollegs und Edith Saum, Teamleiterin Zentrale Studienberatung
(Foto: Nabil Hanano/FH Köln)
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Fachhochschule Köln
Zentrale Studienberatung
Tel.: 0221/82 75 -37 86 und -37 16

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Fachhochschule Köln Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Petra Schmidt-Bentum
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